Meine Geschichte

Ein einziges Erlebnis veränderte mein gesamtes Leben. Ich war Mutig. Dann ging's los! 

In der Primarschule hatte ich ein prägendes Erlebnis. Ich habe die ganze Klasse in Staunen versetzt, als ich den Auftakt in die zweite Strophe alleine gesungen habe. Da habe ich soviel Selbstvertrauen getankt, dass ich mich immer noch daran nähre.

Anschliessend wurde ich in den Kinderchor und sogleich in die Luzernen Kantorei zu den Sängerknaben geschickt. Nach ungefähr drei Jahren wollte ich dann aber lieber Schlagzeug spielen.

Ab dem 4. Jahr am Kollegium Stans besuchte ich das Wahlfach Chor und später auch das Ergänzungsfach Musik. Und weil ich das Gefühl hatte, dass ich mehr Singen möchte, besuchte ich ab der 5. Klasse den Gitarrenunterricht um mich beim Singen begleiten zu können.

Als ich an einem Chorkonzert ein Solo singen musste, war ich so nervös, es war so richtig schlimm! Ich konnte mich im Nachhinein kaum mehr daran erinnern! Schweissgebadet und richtig Emotionsgeflutet! Daraufhin habe ich mich entschlossen in Luzern Strassenmusik zu machen, um meinem Lampenfieber entgegenzuwirken. Eine tolle Art und Weise! Zehn Jahre später hat mir mein ehemaliger Lehrer Mr. D die Aufnahme von besagtem Chorkonzert gezeigt. Ich kann's kaum glauben...

Englishman in New YorkSting feat Kollegi Chor Stans (2010)
00:00 / 03:11

 

Dann ging es auch bereits los mit den ersten eigenen Songs und ende Gymnasium habe ich mit Mr. D meine eigenen Lieder auf einer CD festgehalten.

Als ich diese CD meinem Freund Manuel zu hören gab, haben wir zwei davon im Duet umgesetzt. Eines der Stücke hat mich bis heute begleitet.

Wir gründeten später eine Band, die koketten Schorchetten, mit Alexander in der Küche und Sandro am Whobbel. Das Ringen um Bekanntheit führte uns in die Irrwege der Bandcontests und doch damit an viele Liveauftritte.

Irgendwann haben mir die wöchentlichen Bandproben nicht mehr gereicht und ich habe die Chance gepackt um im Chäslager jeweils am Mittwochabend eine Jamsession zu veranstalten. Während zwei Jahre haben wir uns dann 100 Mal  für Musik getroffen!

Die freie Atmosphäre hat uns allen sehr zugesagt und gut getan. Mitte des zweiten Jahres kam dann unser erstes Konzert am Stanser Sommer.

Was darauf folgte ist purer Flow. Immer wieder werden wir für kleinere und grössere Konzerte angefragt. Auch organisieren wir immer wieder unsere eigenen Konzerte. Im Chäslager wird seitdem sich Rene und Sarah engagieren noch mehr musiziert. Noch immer sind einige der Riverstones immer wieder ganz vorne mit dabei.

Nun, habe ich noch kaum von meiner Instrumentensammlung berichtet. Und überhaupt gäbe es die eine oder andere Geschichte zu erzählen.

So habe ich zum Beispiel erst vor kurzem, als ich von Andreas Vollenweider gehört habe, bei meinem Grosi eine Zitter entdeckt. Auch wenn es keine Harve ist, habe ich mich doch sehr verbunden gefühlt!

Und so gäbe es zu jedem Instrument eine Geschichte zu erzählen. Für mich hat jedes seine eigene Bedeutung und Wichtigkeit. Nicht nur Musikalisch, sondern für mein Leben. Musik ist Teil von mir. Jede Faser meines Körpers entdecke ich mit den diversen Instrumenten auf eine eigene Art.

Ein grosses Dankeschön gilt allen Menschen, welche mir ihre Instrumente zum Spielen zur Verfügung stellen! Ich hege und pflege diese und meine Leidenschaft mit ihnen.

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